Tipps für die Auswahl eines Aussenwhirlpools

By | Februar 16, 2018

Durchforsten Sie das Internet – es dauert nicht lange und Sie haben viele Pools zwischen 4.000 und 20.000 € entdeckt, die Ihnen gefallen könnten. Nur wo liegen die konkreten Unterschiede? Optisch hätten Ihnen diese Pools im Wesentlichen schon zugesagt…
Sie stehen jetzt vor der schwierigen Situation Kriterien, die Sie für sich zur Entscheidungsfindung heranziehen können.

Letztendlich sind es 3 Hauptaspekte, die Sie bei Ihrer Bewertung berücksichtigen sollten:

1.) Das Geschäftsmodell des Anbieters

– Vorsicht vor „Homeshoppingangebote“ oft nur schöne Worte und blumige Beschreibungen – Ihre individuelle Anforderungen kommen meistens zu kurz.

– Viele Anbieter geben mehr Geld für Marketing und Vertrieb aus, als für kundenfreundlichen Service.
Ist der Anbieter auf vielen Messen vertreten? Schaltet er Anzeigen in vielen Wellnessmagazinen? Unterhält er eine Vertriebsmannschaft, die eher auf „Abschlüsse“ als auf Beratung fixiert ist? Auch viele „Showrooms“ verursachen hohe Kosten.
Sind Sie sich bewusst, dass dies alles von den Kunden bezahlt wird.

2.) die technische Ausführung der Pools

– klar, die Isolation verursacht den Löwenanteil der laufenden Betriebskosten. Minimale Produktionskosten verursacht eine alukaschierte Folie, die von innen an die Verkleidung getackert wird. Ist dann noch ein Lüftungsgitter in der Aussenhülle, um die Hydromotoren vor Überhitzung zu schützen, sind überhöhte Energiekosten vorprogrammiert. Wir haben dies bei Minusgraden über Monate gemessen und verglichen – das Ergebnis: über 40 % mehr Energiekosten.

– ein Pool mittlerer Größe bietet normalerweise 3 kräftige Hydropumpen bei einer „vernünftigen“ Anzahl von Massagedüsen. Selbstverständlich „blubberts“ auch bei 2 Motoren.

– Viel „Nice to have“ vom Eiskühler bis zu farbigen Lichtspielen. Die Billigversionen haben dann eventuell keinen Ablauf im Sektkübel und Sie entfernen das Eiswasser nach Gebrauch mit einem Schwamm – oder die „Farblichttherapie“ wechselt ständig die Farben, was für eine Party ganz nett sein kann, jedoch mit einer „Farblichttherapie“ , bei der Sie jede Farbe – je nach der gewünschten Stimmung – fixieren können, hat dies nichts zu tun.

– die isolierende Pool- Abdeckung ist im Allgemeinen mit Kunstleder ummantelt  – bei den kostengünstigsten Versionen kann sich durch undichte Nähte Wasser in der Ummantelung bilden, das bei Minusgraden gefriert…
– die Einstiegstreppe – stellen Sie sich darauf und bewegen Sie sich hin und her, dann können Sie sich von der Stabilität selbst ein Bild machen.

– die Steuerung mit Bedienfeld: ist eine billige „Einsteigerversion“ eingebaut? Dann können Sie eventuell Ihre Filterzyklen nicht individuell programmieren. Beim Start eines Filterzyklus schaltet die Steuerung für ca. 3 Minuten alle Hydropumpen und Aggregate ein um das Wasser in den Schläuchen zweimal / Tag umzuwälzen. Dies sollte nicht zur nachtschlafender Zeit geschehen, da bei gekippten Fenstern das Rauschen des Wassers zu hören ist.

3.) Service und Beratung

– Berät Sie der Anbieter individuell zum Thema „Platzierung des Pools“? Dabei ist Einiges zu beachten: wie wird ein eventuell vorhandenes Gefälle ausgeglichen? Soll der Pool dicht an einer Wand stehen? Wie sieht es mit der Entleerung aus – ist diese noch zugänglich?

Was muss bauseitig vorbereitet werden wenn der Pool teilweise oder bodeneben versenkt werden soll? Erstellt Ihnen der Anbieter eine individuelle Zeichnung?

– Unterstützt Sie der Anbieter mit den entsprechenden Geräten beim Transport zum Aufstellort? Muss der Transport hochkant erfolgen?

– Bietet der Anbieter eine 7-Tage hotline?
– Wie ist die Reaktionszeit bei Reklamationen? Sollte im Winter bei Minusgraden die Heizung ausfallen, muss dies innerhalb 48 Stunden repariert sein….

Mehr Tipps und Informationen unter: www.viva-aqua.de